Die Tiroler - Nr. 503

POLITIK FREITAG, 6.5.2022 | NR. 503 7 Es gelten die aktuellen COVID-Bestimmungen! Horst Schreiber & eatergruppe nachtACTiv Endzeit: Tirol 1945 Fr. 13. Mai, 18.30 Uhr AK Tirol in Innsbruck Anmeldung erforderlich unter 0800/22 55 22 - 1281 oder presse@ak-tirol.com © flags3d – stock.adobe.com Unter dem Titel „Endzeit: Tirol 1945 – Stimmen und Bilder“ wird das gleichnamige Buch des Historikers Horst Schreiber am Freitag, 13. Mai 2022, als szenische Lesung umgesetzt. Die eatergruppe nachtACTiv unter der Leitung von Irmgard Bibermann vermittelt, wie Soldaten den Krieg erlebten und wir einen Blick auf Terror, Leid und Trauer an der Heimatfront. WIR SIND FÜR SIE DA! Ein paar der verrücktesten Grenzen stellt Fabian Sommavilla bei der Lesung vor und erzählt, wie es dazu kam. Auch der Angriff Russlands auf die Ukraine wird Thema sein. AK Tirol in Innsbruck, Maximilianstraße 7 Samstag, 14. Mai, 11 Uhr Fabian Sommavilla „55 kuriose Grenzen und 5 bescheuerte Nachbarn“ Lesung Anmeldung erforderlich: 0800/22 55 22 - 1281 oder presse@ak-tirol.com Eintritt frei. Es gelten die aktuellen COVID-Bestimmungen! © Franz Peschern Es ist unsere Verantwortung Mix aus Förderungen, gesetzlichen Vorgaben, Beratungen und Bewusstseinsbildung Rund 200 Initiativen für ein zukunftsfähiges Tirol, Energieversorgung, Mobilität, Kreislaufwirtschaft und Bewusstseinsbildung stehen im Fokus, neue Anlauf- und Koordinierungsstellen werden eingerichtet – das Vorhaben der Landesregierung ist ambitioniert und vorausblickend, aber inunstetenZeiten spielen andere Faktoren eine wesentliche Rolle, die es zu beachten gilt. Für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsund Klimastrategie wird an zahlreichen Schrauben gedreht. Mehrere Landesförderungen werden an die Zielsetzungen angepasst. So sollen beispielsweise Kriterien zum Klimaschutz wie die Treibhausgas-Reduktion sowie Energie- oder Ressourceneffizienz bei der Neuausrichtung der Wirtschafts-, InnovaIngrid Felipe und Anton Mattle wollen Tirol zukunftsfit machen. FOTO: LAND TIROL/PICHLER tions- und Digitalisierungsprogrammen des Landes eingeführt werden. Zudem sollen Nachhaltigkeitskriterien in die Richtlinien zur Kulturförderung aufgenommen werden. Neben der Anpassung bestehender Förderungen werden auch neue Förderschienen eingerichtet. Eine entscheidende Rolle für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und die Reduktion der Treibhausgase in Tirol nimmt die klimaverträgliche Mobilität ein. Dafür werden die Schwerpunkte unter anderem auf die Verbesserung, Erweiterung und Dekarbonisierung des Öffentlichen Nahverkehrs oder auf den Ausbau der Regional- und Nebenbahnen im Zentralraum rund um Innsbruck gelegt. Zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene soll beispielsweise das Angebot für die Regionen im intermodalen Transport erhöht und der Zugang zum Schienentransport für kleinere Unternehmen erleichtert werden. Die Umsetzung einer eigenen Radstrategie zielt darauf ab, Tirol zu einer führenden Raddestination in den Alpen zu machen. „Die Herausforderungen des Klimawandels treffen uns alle und wir können sie nur gemeinsam bewältigen. Um den Ausstieg aus fossilen Energieträgern zu erreichen, ist der Beitrag von jeder Bürgerin und jedem Bürger wesentlich“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin und Klimaschutzlandesrätin Ingrid Felipe. „Für eine erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen sind wir alle gefordert. Es braucht eine vorausschauende Politik, verantwortungsbewusstes Wirtschaften und ein aktives Mitwirken der Zivilgesellschaft. Daher setzen wir auf Dialog und Zusammenarbeit mit den Regionen und Gemeinden sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Wirtschaft“, ergänzt Landesrat Anton Mattle. Aktuelle Probleme dürfen nicht in den Hintergrund rücken Arbeiterkammer-Präsident Erwin Zangerl sieht durch die permanenten Krisen die Arbeitnehmer-Familien vor großen Herausforderungen. „Es stellt sich mehr denn je die Frage, wie der Bund die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nachhaltig entlasten will und welcher Wert der Arbeit beigemessen wird,“ sagt Zangerl und fordert Entlastungen und Reformen ein. Neben Sofortmaßnahmen zur Eindämmung der Teuerungswelle braucht es vor allem auch langfristige und nachhaltige Entlastungen wie die Abschaffung der Kalten Progression oder grundlegende Reformen. Auch der Fachkräftemangel müsse vorrangig bekämpft werden, dazu müsse man sich von althergebrachten Einstellungen aber lösen. „Man hat viel zu lange vergessen, dass die Arbeitsbedingungen stimmen müssen, die Arbeitszeiten, der Verdienst und dass die Leistung, die die Arbeitnehmer erbringen, auch wertgeschätzt werden muss. Leider wird gerade die Arbeiterkammer bei den arbeitsmarktpolitischen Überlegungen des Bundes zu wenig oder wenn, dann zu spät, eingebunden, wie jetzt bei der neuen Rot-Weiß-Rot-Karte“, hält Präsident Zangerl fest.

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