Die Tiroler - Nr. 506

ERFOLGSGESCHICHTE FREITAG, 17.6.2022| NR. 506 4 d bei Kartenzahlungen hleunigt samt scheint die Pandeaber den Trend zu Karhlungen bei Verbraunnen und Verbrauchern hleunigt zu haben. Transnen mit Debitkarten vernen im Vergleich zu 2019 anteilsmäßigen Zus von 10 Prozentpunkten 27 %; mit Kreditkarten en dagegen lediglich 2 % Zahlungen abgewickelt. re unbare Zahlungsmitz.B. Transaktionen mit ltelefon) kommen im nären Handel dagegen m zum Einsatz. Starker Anstieg bei kontaktlosen Debitkartenzahlungen Der Anteil kontaktloser Debitkartenzahlungen ohne PIN-Eingabe ist gegenüber Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) aus dem Jahr 2019 von damals 28 % deutlich um 16 Prozentpunkte gestiegen. Dieser Anstieg kann auf eine gewisse Unsicherheit während der Pandemie und auf die Vereinfachung dieser Zahlungen durch die Erhöhung des Transaktionslimits von 25 Euro auf 50 Euro zurückgeführt werden. Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass die Gefahr einer COVID-19-Ansteckung über Bargeld äußerst gering ist. Kleinbeträge werden in bar bezahlt Zusätzlich zeigte die Untersuchung einen Rückgang von Kleinbetragszahlungen unter 10 Euro, die zumeist noch mit Banknoten und Münzen getätigt werden. Waren 2019 noch 40 % aller Transaktionen am POS unter 10 Euro, so ist dieser Anteil im Jahr 2020 auf 33 % gesunken. Der Anteil der Transaktionen zwischen 10 Euro und 50 Euro stieg hingegen während der Pandemie um sechs Prozentpunkte auf 51 % an. Zahlungsmittel beim Online-Einkauf Die Umfrage hat ergeben, dass rund 62 % der Befragten in den letzten 12 Monaten Produkte im Internet gekauft oder bezahlt haben. Darüber hinaus bestätigt fast ein Drittel der Befragten, seit Beginn der Pandemie deutlich (11 %) oder etwas (19 %) mehr im Internet eingekauft zu haben. Etwa die Hälfte (48 %) gibt an, ihr Online-Kaufverhalten nicht verändert zu haben. Im Online-Handel kommen als anteilsmäßig häufigstes Zahlungsmittel Überweisungen (31 %) bzw. Internetbezahlverfahren (25 %) wie z. B. PayPal und Klarna zum Einsatz. Rund ein Fünftel der Online-Transaktionen wurde mit Kredit- oder Debitkarten abgewickelt, gefolgt von Lastschriftverfahren mit einem Anteil von 11 %. Für die Erhaltung von Bargeld in Österreich in seiner derzeitigen Form spricht sich weiterhin ein hoher Anteil 65 % aus und hat sich auch durch COVID-19 kaum verändert. Allgemeines zur Zahlungsmittelumfrage 2020 Die OeNB ließ bereits zum fünften Mal durch das Institut für empirische Sozialforschung (IFES) eine österreichweite Umfrage zum Zahlungsverhalten privater Haushalte (Frauen und Männer ab dem 15. Lebensjahr) durchführen. Die Ergebnisse sind repräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundesland für das Zahlungsverhalten der in Österreich lebenden Personen. bt weiterhin beliebtestes ngsmittel im Handel WEITERE INFOS ZUMTHEMA UNTER: 12 37 13 28 Sonstige ungskarten 2020 2019 le 2019–2020 Bezahlte Anzeige OeNB-Info-Center: T: (+43-1) 404 20 6666 • E-Mail: oenb.info@oenb.at www.oenb.at • Twitter: @OeNB • YouTube: OeNB Instagram: nationalbank_oesterreich • LinkedIn Der Euro ist unsere Währung Vor 20 Jahren ersetzte er Euro den Schilling In Zeiten von globalen Krisen und kriegerischen Ausein nd rsetzu gen ist aber eines am wichtigsten: Mit dem EuroBargeld halten wir täglich ein greifares Symbol d r europäischen Einhe t in Händen und werden daran erinnert, dass wir mit der Europäischen Union als dem größten F iedensprojekt der Welt schon viel erreicht haben und nicht aufhören dürfen, den Frieden, die Demokratie und die Fr iheit zu bewahren. Weitere Infos zum Thema im OeNB-Info-Center: T: (+43-1) 404 20 6666 E-Mail: oenb.info@oenb.at Twitter: @OeNB YouTube: OeNB Instagram: nationalbank_oesterreich Facebo k: natio albankoesterreich LinkedIn Wer erinnert sich noch an Url ubsreisen nach Italien, Spanien, Frankreich oder Griechenland in den 1990er-Jahren? Wie mühsamman damals darauf achten musste, dass man genug Bargeld in der jeweiligen Landeswährung dabeihatte. Wie viel an Wechselspesen zu bezahlen war, wie ungünstig meist die Umrechnungskurse waren. Das alles ist seit 20 Jahren Geschichte! Am 1. Jänner 2002 wurde in damals zwölf EU-Mitgliedstaaten da neue Euro-Bargeld eingeführt! Heute bezahlen rund 340 Millionen Menschen in 19 europäischen Ländern mit dem Euro. Was bringt uns der Euro wirklich? Wenn wir mit dem Zug von Wien nach Salzburg fahren, dann denken wir nicht jeden Kilometer daran, welch unglaublich n Vorteil die Eisenbahn gegenüber dem Zufußgehen bedeutet – wir freuen uns einfach, dass wir nach zweieinhalb Stunden ankommen. Und genauso verhält es sich auch mit dem Euro: Wir kaufen damit ein, wir bezahlen im Kaffeehaus, wir nutzen das Euro-Bargeld täglich und machen uns nicht bei jeder Transaktion bewusst, welche Vorteile uns die einheitliche Währung in Europa Tag für Tag bringt. Aber dennoch sind alle Vorteile des Euro in jedem einzelnen Geldschein, in jeder Münze enthalten und gültig: ! Euro-Bargeld ist fälschungssicher ! Euro-Bargeld ist überall jederzeit verfügbar ! Mit dem Euro wird Reisen und Einkaufen in ande en Ländern einfacher ! Euro-Bargeld sichert Anonymität und und ist für jede und jeden verfügbar ! Euro-Banknoten sind nachhaltig ...die ARGE ALP heuer einen Klimaschutz-Schwerpunkt setzt und in den 10 Alpenregionen 5.000 Bäume für einen klimafitten Bergwald pflanzt? Wussten Sie, dass... 25. Juni, ab 12 Uhr mit Köstlichk iten und Unterhaltung aus 10 Alpenregionen der ARGE ALP www.argealp.org GEMEINSAM STÄRKER 10 Alpenregionen + gemeinsame Anliegen = ARGE ALP Klima. Zukunft. Lebensraum. Clima. Futuro. Habitat. Bezahlte Anzeige | Bildnachweis: shutterstock.com GRATIS ÖFFIS! Euregio-Mobilitätstag Alle Infos unter www.euregio.info/aktionstag Die Präsidentschaft wechselt jährlich zwischen den einzelnen Mitgliedsländern. 2022 – zum Jubiläumsjahr – hat Tirol den Vorsitz inne. Das Motto lautet „Klima.Zukunft.Lebensraum“ mit dem Fokus auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Mit einer Gesamtbevölkerung von rund 26 Millionen Menschen auf einer Fläche von 142.366 km2 gehört die ARGE ALP zu den größten Bündnissen in Europa. Das verbindende Glied der zehn Länder ist der Alpenraummit all seiner Schönheit, aber auch mit seinen Herausforderungen. Die zahlreichen Projekte und Initiativen spiegeln diese Vielfalt wider. So reichen sie von Jugend, Bildung oder Sport über Tradition bis hin zu Energie oder Klimawandel. Weitere Informationen unter www.argealp.org. ImJahr 1972 fand inMösern in Tirol auf Initiative von Landeshauptmann Eduard Wallnöfer die Gründungssitzung der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer statt. DerARGEALP gehören seitdem zehn Länder, Provinzen, Regionen und Kantone der Staaten Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz an. Am12. Oktober 1972wurde in Mösern die Arge Alp gegründet. ImBild die Gründungsväter (imBild von links): Landesamtsdirektor Alfred Edelmayer (Salzburg), Landesamtsdirektor Elma Grabherr (Vorarlberg), LHPieroBassetti (Lombardei),LHSilviusMagnago(Südtirol),LHGiusepCasaulta(Graubünden); LH EduardWall öfer (Tirol) undMin sterpräsident AlfonsGoppel (Bayern). FOTO: LAND TIROL ARGE ALP: Ein Bündnis von zehn Alpenländern

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