Die Tiroler - Nr. 506

Die Tiroler D I E Z E I T UNG F ÜR POL I T I K , WI R T SCHA F T, B I L DUNG , WI SSEN UND MOB I L I TÄT · WWW. BAS I CS-MED I A . AT Die Tiroler BASICS Redaktion: Exlgasse 20, 6020 Innsbruck Mail: redaktion@athesia.at Anzeigen: Tel. 0512 28 29 11-50 Österreichische Post AG, RM19A041900K Athesia Tyrolia Druck GmbH Exlgasse 20, 6020 Innsbruck Für fairen Umgang in der Politik VON ROBERT SCHNEIDER Natürlich tu ich den Mund auf und ergreife Partei. Im konkreten Beispiel für einen Menschen, dessen politische Anschauungen ich nicht unbedingt teile, dessen Würde ich aber verteidige. Würde ist ein Begriff, der binnen kürzester Zeit – das ist ein Phänomen an sich – zur Marginalität verkommen ist. Zum hohlen Geschwätz. Verdächtigungen und Mutmaßungen hat es immer gegeben. Neu ist und doch mittelalterlich her, dass eine Verdächtigung keiner Erhärtung mehr bedarf, geschweige einer Beweisführung. Dem Schein nach wird untersucht und beausschusst. Aber das Ergebnis ist in jedem Fall irrelevant, weil es a) lange auf sich warten lässt und b) der inkriminierten Person nichts mehr nützen wird. Es geht nämlich nicht um Wahrheitsfindung. Es geht darum, in der Zeit der Ermittlungen einen Menschen so lange zu beleidigen, zu demütigen und zu erniedrigen, ihm die Integrität undWürde zu nehmen, bis er aus freien Stücken aufgibt. Sebastian Kurz hat das Handtuch geworfen. Die WKStA ermittelt noch immer. Was die beweisen werden oder auch nicht, interessiert dann niemandenmehr. Sollte es zu einem Freispruch kommen, wird man das nicht gerade an die große Glocke hängen. Kurz ist eh weg. Darum ging es. Der Gegner muss in dem knappen Zeitfenster der hochkochenden Verdächtigungsphase erledigt, zum Rücktritt gezwungen werden, aber nicht durch ein rechtskräftiges Urteil. Es könnte übrigens auch - da schau her! - ein Freispruch dabei herauskommen. Wie in der ChristianWulff-Affäre Anfang der 2010er-Jahre. Der ehemalige deutsche Bundespräsident war sogar so dreist, dass er das Angebot der Staatsanwaltschaft, das Verfahren gegen eine Geldauflage einzustellen, abgelehnt hatte. Er musste dennoch freigesprochen werden. Der Mann war erledigt, kaputt. Und der Fall Markus Wallner? Eine Steuerprüfung des Vorarlberger Wirtschaftsbunds war der harmlose Beginn. Keine Vorwürfe. Business as usual. Dann taucht plötzlich eine anonyme (sic!) eidesstattliche Erklärung auf, Wallner habe Gegenleistungen für die Schaltung von Inseraten in der Postille des Wirtschaftsbunds in Aussicht gestellt. Das Zeitfenster hat sich geöffnet. Die Beschädigungsmaschine läuft an. Sofort Druck machen, ihn fertigmachen, runterziehen, ausziehen, verhöhnen, beleidigen um jeden Preis. Er muss von sich aus aufgeben, ehe Wahrheit oder Lüge ans Licht kommen. Das ist der Punkt. Jetzt muss er aufgeben. Er tut es hoffentlich nicht. Nicht jetzt. Der Vorarlberger Autor Robert Schneider („Schlafes Bruder“) plädiert in einem Beitrag für die „Kronen-Zeitung“ für einen faireren Umgang mit Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Vorarlbergs LandeshauptmannMarkus Wallner. FOTO: LANDESPRESSESTELLE VORARLBERG/RHOMBERG Es braucht neue Ansätze Innsbruck soll eine Modellregion für „Pflege“ werden Die jüngste Reform der Pflege auf Bundesebene löste in Tirol zwar unterschiedliche politische Reaktionen aus, aber in einem Punkt waren sich alle Politiker einig: Es braucht jetzt in Sachen Pflege dringend Taten. Ein interessanter Vorschlag kam aus der Landeshauptstadt. Innsbruck soll eine Modellregion „Pflege“ werden, so der Vorschlag von Vizebürgermeister Johannes Anzengruber. Neben einer schulischen Ausbildung im Bereich Pflege wird es – vorerst als Modellversuch – in ganz Österreich eine Pflegelehre geben. Das ist eine Maßnahme der großen Pflegereform. Diese duale Ausbildung wird vier oder drei Jahre dauern und mit einem Lehrabschluss als Pflegefachassistenz bzw. Pflegeassistenz enden. Bestehende Schulversuche an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen werden ins Regelschulwesen übernommen. Es soll in jedemBundesland für diese neue Lehre ein Pilotprojekt geben. Diesen Ball hat der Sozialreferent der Stadt Innsbruck, Vizebürgermeister Johannes Anzengruber, aufgenommen. „Wir haben immer gesagt, wenn die Pflegelehre kommt, stehen wir in Innsbruck als Modellregion zur Verfügung. Dieses Angebot steht immer noch. Wir stehen Gewehr bei Fuß und würden gerne dieses Pilotprojekt jetzt beim ISD umsetzen. Der ISD verfügt über eine breite Palette von Ausbildungsorten, von den mobilen Pflegediensten, über die Wohn- und Altenheime bis hin zu den Seniorenwohnungen. Die theoretischen Fachinhalten und allgemeinbildende Fächer können in den naheliegenden Berufsschulen oder beim Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe „AZW“ vermittelt werden“, bietet Anzengruber an, die neue Pflegelehre in Innsbruck als Pilotprojekt einzuführen. Neben dem Bund arbeitet auch das Land Tirol unter Hochdruck an zahlreichen Maßnahmen, um die Situation für Pflegekräfte zu verbessern. „Diesen Weg gehen wir auch weiter. Die Reform auf Bundesebene erleichtert die nächsten Schritte nun maßgeblich – darauf ausruhen werden wir uns aber nicht. Dass die Schulversuche an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, die es in Tirol beispielsweise bereits an der Ferrarischule Innsbruck und an Landwirtschaftlichen Lehranstalten gibt, nun in den Regelbetrieb übergehen können und entsprechend auch ausgebaut werden können, ist ebenso erfreulich wie die Kompetenzerweiterung in den Assistenzberufen und die bessere Durchlässigkeit bei der Ausbildung. Wir können nun auch das Thema Pflegelehre endlich angehen und werden das Tiroler Pflegepaket entsprechend angepasst an die nun angekündigten Reformen präsentieren“, bestätigt Gesundheitslandesrätin Annette Leja. Die Anzeichen verdichten sich, dass am 25. September 2022 Landtagswahlen stattfinden. Wir hätten einen neunmonatigen Wahlkampf gehabt, das wäre nicht gut gewesen, argumentierte Landeshauptmann Günther Platter seinen Vorstoß die Landtagswahlen vorzuverlegen. Aufgrund der Fristen und der zu treffendenBeschlüsse im Rahmen eines Sonderlandtages ist der 25. September der erste realistischeTermin. Die Oppositionsparteien wie SPÖ, FPÖ, NEOSoder ListeFritz habenentsprechende Aussagen getätigt. „Tirol braucht im Herbst Klarheit und eine handlungsfähige Regierung, alles andere ist an Chaos und Absurdität nicht zu überbieten“, reagiert NEOS Landessprecher Dominik Oberhofer auf die Ankündigung der Grünen, dem Neuwahlantrag der ÖVP nicht zustimmen zu wollen. Bezüglich einem vorgezogenen Wahltermin im Herbst spricht sich der Tiroler FPÖ-Chef Markus Abwerzger für den2. Oktoberaus: „Lieber ein schnelles Ende, als ein schwarz-grüner Schrecken ohne Ende.“ Wird der 25. September zumWahltag? TOP-ADRESSE TIROL imOutlet Center Brenner SEITE 6 Alle Informationen finden Sie auf: www.outletcenterbrenner.com Markenshops Why not study at the top? Bewerbungsfrist 26. Juni 2022 Jetzt informieren! Jointly creating a European University INSTITUTIONAL STRATEGIC MANAGEMENT ACCREDITATION PREMIUM Premium accredited E+Foto: istock/andresr FREITAG, 17.6.2022 NR. 506 14. JAHRGANG AUFLAGE TIROLWEIT ALLE 14 TAGE NEU 248.000 IE ZEITUNG FÜR POLITIK, WIRTSCHAFT, BILDUNG, WISSEN U D MOBILITÄT • WW .DIETIROLERBASICS.A

EUREGIOTIROL FREITAG, 17.6.2022| NR. 506 2 Für die großen Herausforderungen, vor denen wir stehen, hat keine politische Partei Lösungen parat. Statt sich mit den Problemen auseinanderzusetzen, setzen sie nun auf Ablenkung. Das wird nicht funktionieren. Die Inflation belastet die Menschen im ganzen Land enorm. Die EZB versucht jetzt zwar, mit einer langsamen Zinswende gegenzusteuern, doch das bringt kurzfristig kaum etwas. Der Krieg in der Ukraine wird wohl noch länger dauern. Das verunsichert die Märkte und treibt die Energiepreise immer weiter in die Höhe. Die Ursachen für die Inflation liegen größtenteils außerhalb des Einflussbereichs der Bundesregierung und Landesregierungen. Und trotzdem wäre es höchste Zeit, Lösungen zu finden, um die Menschen im Land zu entlasten. Niemand sagt, dass das einfach ist. Ein Inflationspaket aber erst für Herbst anzukündigen, wirkt halbherzig. Und 150 Euro Energiegutschein plus 250 Euro Klimabonus gießkannenartig zu verteilen, wirkt angesichts der enormen Teuerung wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Politik sollte nicht einfach Geld herschenken. Sie soll das System so umbauen, dass Menschen nachhaltig entlastet werden. Vor komplexen Maßnahmen schreckt man allerdings zurück und so müssen Scheindebatten über die Staatsbürgerschaft und Asylanträge als Ablenkung herhalten. Sicherlich sind das zwar keine Themen, die auf Dauer vernachlässigt werden dürfen. Doch im Moment muss der Fokus aller Parteien gemeinsam auf die Bekämpfung der Inflation und die Entlastung der Bevölkerung gerichtet werden. Ablenkungsmanöver werden nicht funktionieren, die Probleme sind zu akut. Die Politiker sind gefragt, endlich das zu tun, wofür sie gewählt wurden. Lösungsorientiert für die Bevölkerung zu arbeiten. Und nicht, sie für dumm zu verkaufen. maria.knips-witting@athesia.at An einemStrang ziehen Arge Alp setzt sich im Jubiläumsjahr für Nachhaltigkeit ein Heuer feiert dieArbeitsgemeinschaft derAlpenländer (ArgeAlp) das 50 Jahr-Jubiläum. Das Jubiläumsjahr 2022 soll dazu dienen, die strategischen Schwerpunkte Klimaschutz, Wirtschaft im Alpenraumsowie Jugend, Bildung und Sport breit zu kommunizieren und konkrete Initiativen zu den Schwerpunkten umzusetzen. Im Vordergrund stehen Öffentlichkeitswirksamkeit, Bürgerorientierung und strategische Relevanz für den Alpenraum. Tirol hat zu Jahrebeginn die Arge Alp-Präsidentschaft von der Lombardei übernommen. Bis Ende 2022 wird Tirol den Vorsitz über die Gemeinschaft der zehn Länder, Regionen und Kantone führen, die 1972 von Tirol initiiert wurde und heuer ihr fünfzigjähriges Bestehen feiert. „Trotz der Herausforderungen, die wir nach wie vor aufgrund der CoronaPandemie zu bewältigen haben, freue ich mich sehr, dass Tirol den Vorsitz der Arge Alp im Jubiläumsjahr 2022 übernehmen darf. Wie wir bereits in der ausgezeichneten Zusammenarbeit während der Euregio-Präsidentschaft in den vergangenen beiden Jahren gesehen haben, brauchen wir unsere Nachbarn – vor allem um schwierige Zeiten zu meistern. Wir können die Pandemie nur bewältigen, wenn wir zusammenarbeiten, voneinander lernen, gemeinsam Lehren ziehen und einander bestmöglich unterstützen“, betont Landeshauptmann Günther Platter als neuer Arge Alp-Vorsitzender. Den CO2-Fußabdruck des Alpenraumessenken Das Thema „Klimaschutz imAlpenraum“ dient als verbindende Klammer der Jubiläumsaktivitäten. „Wir setzen gemeinsam Zeichen dafür, dass der CO2-Fußabdruck des Alpenraumes sinkt, um die Alpen auch für nachkommende Generationen lebenswert zu erhalten. Als Arge Alp müssen wir uns als Vorreiter im Klimaschutz positionieren, dazu zählt unter anderem die nachhaltige Mobilität“, sagt LH Platter. So sollen in einer neuen Klimaschutzkarte auf www.argealp.org insgesamt 50 nachhaltige Projekte aus allen zehn Regionen dargestellt werden und auch der Arge Alp-Preis 2022 wird das Thema Klimaschutz zum Inhalt haben. Prämiert werden Groß-Projekte, aber auch Initiativen von Start-Ups . Unter Tiroler Vorsitz soll das Thema Wasserstoff auf Arge Alp-Ebene gehoben werden, um innovative Lösungen für Verkehr und Industrie voranzutreiben. Auch der Ausbau des Schienennetzes über die Grenzen soll forciert werden. „Der Alpenraum ist besonders stark vom Transitverkehr betroffen. Wir müssen uns dafür einsetzen und vielfältige Anreize dafür schaffen sowie notfalls ordnungspolitische Maßnahmen setzen, dass der Güter- und Personenverkehr massiv auf die Schiene verlagert wird“, so LHPlatter und ergänzt: „DieMobilität der Zukunft braucht einen mutigen Ansatz und dieser darf nicht an den Ländergrenzen Halt machen.“ Alpenhanf, Bergwälder & Lawinenschutz Im Rahmen des Schwerpunktthemas Kreislaufwirtschaft wird das Projekt „Alpenhanf 360°“ gefördert, das innovative Wertschöpfungsketten für eine Pflanze, die regional angebaut und vom Bausektor über die Textilbranche bis hin zum Lebensmittelsektor genutzt werden kann, schafft. Umdie Bergwälder in Zeiten des Klimawandels fit zu machen, werden der Austausch zwischen den Ländern forciert sowie Fortbildungen veranstaltet, wie die sensiblen alpinen Böden nachhaltig und ressourcensparend genutzt werden können. Das Land Tirol stellt zu diesem Zweck 5.000 klimafitte Bäume zur Verfügung, die in allen Ländern als Symbol für die gemeinsame Arbeit für den klimafitten Alpenraum gepflanzt werden. Schließlich werden Naturgefahren, die aufgrund des Klimawandels zunehmen, in den Fokus gerückt. „Wir wollen in allen Ländern Kurse zur Lawinenprävention in den Schulen anbieten, um junge Menschen für diese Naturgefahr zu sensibilisieren. Über die Erstellung eines digitalen und praxistauglichen Lernkonzeptes wird dieses Thema der jungen Generation nähergebracht, um einen sensibilisierten Umgang und eine nachhaltige Prävention vor Lawinenunglücken zu gewährleisten“, informierte der Tiroler Landeshauptmann. LH Platter führt im Jahr 2022 den Vorsitz über die Arge Alp. © LAND TIROL/HULDSCHINER „Euregio macht Schule“ 53 Schulen aus der Euregio nahmen an Wettbewerb teil Weißt du, was die Euregio ist? – Mit demProjekt „Euregio macht Schule“ sollen sich SchülerInnen aus allen drei Landesteilen ein umfassendes Bild der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino machen können. Vor kurzem wurden die insgesamt neun Gewinnerklassen und -schulen imWissenschaftsmuseum MUSE in Trient ausgezeichnet. Aus Tirol sind die Volksschule Kufstein/Stadt, die Mittelschule Sillian (Klasse 4A) sowie die Mittelschule Matrei am Brenner unter den Ausgezeichneten. Die Gewinnerklassen bzw. -schulen erhalten einen Scheck in Höhe von 500 Euro, der für schulische Aktivitäten eingesetzt werden kann. Gestartet – auf Initiative von Tirol – wurde das Projekt dieses Jahr erstmals auch in Südtiroler und Trentiner Schulen angeboten. Insgesamt 53 Schulen beteiligten sich am Wettbewerb, bei dem über eine interaktive Lernplattform die Euregio spielerisch kennengelernt werden kann. „Die Euregio bedeutet Zusammenarbeit und Zusammenhalt über die Ländergrenzen hinweg. Ziel des Projekts „Euregio macht Schule„ ist es, dass Schülerinnen und Schüler aus Tirol, Südtirol und dem Trentino die kulturellen und sprachlichen Grenzen zwischen unseren Landesteilen überwinden und anschaulich lernen, für was die Euregio steht“, betont LH Platter. „Die Ausweitung des Projekts „Euregio macht Schule“ auf das Trentino und Südtirol ist ein Zeichen für die Absicht der Euregio, bei Themen, die für junge Menschen von besonderem Interesse sind, noch stärker zusammenzuarbeiten und länderübergreifend zu agieren. JugendThemen sind eine der zentralen Agenden des Trentiner Vorsitzes der Euregio und stellen ihre Zukunft dar“, sagt LH Fugatti. Bei „Euregio macht Schule“ beschäftigen sich die SchülerInnen der drei Landesteile aktiv mit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino. Die teilnehmenden Klassen absolvieren über eine Online-Lernplattform – die nun auch auf Italienisch zur Verfügung steht – zehn Unterrichtsmodule zu verschiedenen Euregio-Themen, wie Geschichte, Sprache, Musik und Mobilität. Darüber hinaus bietet die Plattform auch eine Reihe von Geschichten, Bildern, Spielen und Quiz an. Das erworbene Wissen sowie ihre Vision der Euregio setzen die SchülerInnen anschließend bei der Gestaltung eines Plakats kreativ um. Aus Tirol sind die SchülerInnen der Volksschule Kufstein/Stadt, der Mittelschule Sillian (Klasse 4A) sowie der MittelschuleMatrei am Brenner unter den Ausgezeichneten. © EUREGIO/MATTEO RENSI Daniel Scheiber, Tel. +43 59660 215, daniel.scheiber@bfi-tirol.at Jetzt anmelden! AK Werkmeisterschule Elektrotechnik | Maschinenbau | Mechatronik Start am 12. September 2022 KOMMENTAR

FÜR KONSUMENTEN FREITAG, 17.6.2022| NR. 506 3 INDENMUNDGELEGT Sicher am Klettersteig Stürze beim Klettern vermeiden Stürze am Klettersteig sind lebensgefährlich und müssen unbedingt verhindert werden. Tiefe Stürze können mit Zusatzbremsen vermieden werden, macht das Kuratorium für Verkehrssicherheit aufmerksam. Klettersteiggehen ist in Österreich sehr beliebt. Der populäre Drahtseilakt ist jedoch auch mit zahlreichen Risiken verbunden. Jedes Jahr müssen rund 170 Personen aus Österreichs Klettersteigen geborgen werden. Sechs Personen kommen durchschnittlich bei Klettersteigunfällen ums Leben (Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit / BMI, 2011-2020). Abstürze äußerst gefährlich Zu den größten Gefahren zählen Abstürze. Aufgrund der großen Abstände zwischen den Verankerungen des Stahlseils können Stürze – trotz der Sicherung mit einem Klettersteigset – mehrere Meter tief sein. Bei einem derartigen Sturz wirken enorme Kräfte auf den Körper, die zu Verletzungen oder auch zum Tod führen können, insbesondere wenn man auf dem harten Fels landet. A Um tiefe Abstürze zu verhindern, wurden Zusatzbremsen für Klettersteigsets entwickelt. Ein Sicherheitsplus der Zusatzbremse ist das einfache Pausieren. Lange senkrechte oder überhängende Passagen sind besonders kräfteraubend. Bei Überanstrengung steigt die Gefahr für Fehler, die fatale Folgen haben können. Wichtig sind daher regelmäßige Pausen. Diese sind mit der Zusatzbremse besonders einfach möglich, da man sich jederzeit in die Seilklemme setzen und erholen kann. Wer gerne klettern geht, sollte Vorkehrungen treffen, umUnfälle zu vermeiden. FOTO: PIXABAY Zusatzbremsenverwenden Gewissenhafte Tourenplanung: Länge undSchwierigkeit desKlettersteigsan Konditionund Können anpassen Vollständige Schutzausrüstung verwenden: Klettergurt, Klettersteigset, Helmund festeSchuhesind die Basisausrüstung. ZusätzlichHandyundErste-Hilfe-Pack mitnehmen Partner*innen-Check vor dem Einstieg: Im Vieraugenprinzip Material, Verschlüsse und Verbindungen kontrollieren. Stahlseil und Verankerungen gründlich prüfen Bei Schlechtwetter oder Gewittergefahr auf dasKlettersteiggehenverzichten AusreichendAbständezu andereneinhalten: Zwischen zwei Fixpunkten darf nur eine Person unterwegs sein AchtungSteinschlag:AchtsamesSteigen verhindert das Lostreten von Steinen Klettersteigkurs absolvieren, um die richtigenTechniken zu erlernen KFV-Tipps für sicheres Klettern EinzelneWaren sind inÖsterreich eklatant teurer als inDeutschland Regelmäßig vergleicht die AK Tirol grenzübergreifend die Preise bei identen Markenlebensmitteln. Weil viele Lebensmittelmärkte ihre Waren mittlerweile auch im Internet anbieten, wurde der Preisvergleich auch heuer wieder in denOnline-Shops der Geschäfte durchgeführt. Die wichtigstenErgebnisse: Fakt ist: Obwohl viele Produkte in Österreich und Deutschland ident angeboten werden, müssen Konsumenten bei österreichischen Anbietern für viele Artikel oft ein Vielfaches dessen bezahlen, was die Waren bei deutschen Anbietern kosten. Deshalb hat die AK Tirol auch heuer wieder eine vergleichende Preiserhebung bei Lebensmitteln bei drei österreichischen und drei deutschen Anbietern durchgeführt. Durchschnittlich kostete der aus 28 Artikeln bestehende Warenkorb bei österreichischen Anbietern 85,57 Euro, bei deutschen Anbietern 75,03 Euro. Damit war der Warenkorb bei den österreichischen Anbietern um 14,05 % teurer. Der größte Preisunterschied wurde bei Milka Alpenmilch 100g festgestellt. Während das Produkt bei deutschen Anbietern schon ab 0,59 Euro zu haben war, musste man bei österreichischen Anbietern bis zu 1,29 Euro dafür bezahlen. Eine Erklärung für Konsumentinnen und Konsumenten für derart eklatante Preisunterschiede gibt es bis heute nicht. Kauft man in Deutschland jeweils die teuersten Markenartikel (77,39 Euro), so kommt man in Summe immer noch billiger, als wenn man die günstigsten Produkte bei den österreichischen Anbietern kaufen würde (80,07 Euro). Insgesamt waren 22 der 28 erhobenen Artikel in Deutschland (teils eklatant) günstiger als in Österreich. Die Erhebung erfolgte auf Basis gänzlich identer Produkte. Ummöglichst viele Produkte vergleichen zu können und somit realitätsbezogene und aussagekräftige Ergebnisse erzielen zu können, wurden auch Artikel in den Test miteinbezogen, welche in nur zwei Online-Shops pro Land erhältlich waren. In diesem Fall wurde der Durchschnittspreis von Preisen aus nur zwei Geschäften berechnet. Es wurde der Preis zu Grunde gelegt, den ein Konsument für ein Produkt an dem Tag der Erhebung bezahlen hätte müssen. Daniel Scheiber, Tel. +43 59660 215, daniel.scheiber@bfi-tirol.at Jetzt anmelden! Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft Fixstart am 3. Oktober 2022 A‘KOMMENTAR Krise über Krise fördern die Angst vor dem Abstieg! von AK-Präsident Erwin Zangerl Alles wird immer teurer, während die Gehälter stagnieren, durch den Ukraine-Krieg wird eine mehrjährige wirtschaftliche Durststrecke erwartet. Die Verunsicherung, wie es in den kommenden Monaten weitergeht, ist bei vielen groß. Gerade bei jenen, die ohnehin bereits zu wenig zum Leben haben. Knapp 15 Prozent der österreichischen Bevölkerung ist armutsgefährdet, ihr monatliches Einkommen liegt unter 1.371 Euro, jener magischen Grenze, die bestimmt, ob das Geld zum Leben reicht oder nicht. Egal, denn die Grenze könnte auch auf 1.500 Euro angehobenwerden und das Geldwürde bei vielen immer noch nicht reichen, gerade in Tirol. Und damit wird es auch für die sogenannte „Mitte“ immer enger, die Sorgen vor dem sozialen Abstieg wachsen. Verschärft wird dies alles durch die Inflation und durch den massiven Einbruch bei den Brutto-Reallöhnen, die auch die Inflation berücksichtigen. Nicht nur, dass in Tirol die Gehälter österreichweit am niedrigsten sind, kommt nun hinzu, dass real um 2,5 Prozent weniger davon übrigbleiben wird. Ein historischer Einbruch, den es seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1955 noch nie gegeben hat. Man braucht nicht lange zu rechnen, um zu wissen, dass es für viele eng wird. Im April waren die Preise um 7,2 Prozent höher als vor einem Jahr und diese Entwicklung ist nicht gestoppt. Deshalb dürfte es eigentlich keine Überlegungen geben, eine versteckte Steuer wie die Kalte Progression sofort abzuschaffen oder Übergewinne bei Energiekonzernen aufgrund des UkraineKriegs abzuschöpfen, um die Menschen zu entlasten. Ein Energiebonus – vor allem in dieser Form – ist zu wenig. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass gerade die Armut die Menschen in die Isolation und in die Verzweiflung treibt. Und diese Armut wird immer präsenter und es ist bestürzend, dass immer mehr Menschen in Sozialmärkte gedrängt werden, die bereits untereinander um Lebensmittel kämpfen müssen. Für ein Land wie Österreich ein Armutszeugnis. Deshalb muss jedes Mittel gewählt werden, um gegen die Teuerung vorzugehen, denn lassen wir es zu, dass viele Menschen den Anschluss verlieren, gefährden wir damit den sozialen Frieden und letztlich unsere Gesellschaft. erwin.zangerl@ak-tirol.com Jakob, alle anderen Parteien sind schon im Wahlkampfmodus. Warum machen wir nichts? Wir versuchen im Moment gerade, den Ball flach zu halten und nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Aber wie wollen wir denn mit Nichtstun die Landtagswahl gewinnen? Ach Franz. Genau so haben wir doch noch jede Wahl gewonnen.

ERFOLGSGESCHICHTE FREITAG, 17.6.2022| NR. 506 4 d bei Kartenzahlungen hleunigt samt scheint die Pandeaber den Trend zu Karhlungen bei Verbraunnen und Verbrauchern hleunigt zu haben. Transnen mit Debitkarten vernen im Vergleich zu 2019 anteilsmäßigen Zus von 10 Prozentpunkten 27 %; mit Kreditkarten en dagegen lediglich 2 % Zahlungen abgewickelt. re unbare Zahlungsmitz.B. Transaktionen mit ltelefon) kommen im nären Handel dagegen m zum Einsatz. Starker Anstieg bei kontaktlosen Debitkartenzahlungen Der Anteil kontaktloser Debitkartenzahlungen ohne PIN-Eingabe ist gegenüber Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) aus dem Jahr 2019 von damals 28 % deutlich um 16 Prozentpunkte gestiegen. Dieser Anstieg kann auf eine gewisse Unsicherheit während der Pandemie und auf die Vereinfachung dieser Zahlungen durch die Erhöhung des Transaktionslimits von 25 Euro auf 50 Euro zurückgeführt werden. Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass die Gefahr einer COVID-19-Ansteckung über Bargeld äußerst gering ist. Kleinbeträge werden in bar bezahlt Zusätzlich zeigte die Untersuchung einen Rückgang von Kleinbetragszahlungen unter 10 Euro, die zumeist noch mit Banknoten und Münzen getätigt werden. Waren 2019 noch 40 % aller Transaktionen am POS unter 10 Euro, so ist dieser Anteil im Jahr 2020 auf 33 % gesunken. Der Anteil der Transaktionen zwischen 10 Euro und 50 Euro stieg hingegen während der Pandemie um sechs Prozentpunkte auf 51 % an. Zahlungsmittel beim Online-Einkauf Die Umfrage hat ergeben, dass rund 62 % der Befragten in den letzten 12 Monaten Produkte im Internet gekauft oder bezahlt haben. Darüber hinaus bestätigt fast ein Drittel der Befragten, seit Beginn der Pandemie deutlich (11 %) oder etwas (19 %) mehr im Internet eingekauft zu haben. Etwa die Hälfte (48 %) gibt an, ihr Online-Kaufverhalten nicht verändert zu haben. Im Online-Handel kommen als anteilsmäßig häufigstes Zahlungsmittel Überweisungen (31 %) bzw. Internetbezahlverfahren (25 %) wie z. B. PayPal und Klarna zum Einsatz. Rund ein Fünftel der Online-Transaktionen wurde mit Kredit- oder Debitkarten abgewickelt, gefolgt von Lastschriftverfahren mit einem Anteil von 11 %. Für die Erhaltung von Bargeld in Österreich in seiner derzeitigen Form spricht sich weiterhin ein hoher Anteil 65 % aus und hat sich auch durch COVID-19 kaum verändert. Allgemeines zur Zahlungsmittelumfrage 2020 Die OeNB ließ bereits zum fünften Mal durch das Institut für empirische Sozialforschung (IFES) eine österreichweite Umfrage zum Zahlungsverhalten privater Haushalte (Frauen und Männer ab dem 15. Lebensjahr) durchführen. Die Ergebnisse sind repräsentativ in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bundesland für das Zahlungsverhalten der in Österreich lebenden Personen. bt weiterhin beliebtestes ngsmittel im Handel WEITERE INFOS ZUMTHEMA UNTER: 12 37 13 28 Sonstige ungskarten 2020 2019 le 2019–2020 Bezahlte Anzeige OeNB-Info-Center: T: (+43-1) 404 20 6666 • E-Mail: oenb.info@oenb.at www.oenb.at • Twitter: @OeNB • YouTube: OeNB Instagram: nationalbank_oesterreich • LinkedIn Der Euro ist unsere Währung Vor 20 Jahren ersetzte er Euro den Schilling In Zeiten von globalen Krisen und kriegerischen Ausein nd rsetzu gen ist aber eines am wichtigsten: Mit dem EuroBargeld halten wir täglich ein greifares Symbol d r europäischen Einhe t in Händen und werden daran erinnert, dass wir mit der Europäischen Union als dem größten F iedensprojekt der Welt schon viel erreicht haben und nicht aufhören dürfen, den Frieden, die Demokratie und die Fr iheit zu bewahren. Weitere Infos zum Thema im OeNB-Info-Center: T: (+43-1) 404 20 6666 E-Mail: oenb.info@oenb.at Twitter: @OeNB YouTube: OeNB Instagram: nationalbank_oesterreich Facebo k: natio albankoesterreich LinkedIn Wer erinnert sich noch an Url ubsreisen nach Italien, Spanien, Frankreich oder Griechenland in den 1990er-Jahren? Wie mühsamman damals darauf achten musste, dass man genug Bargeld in der jeweiligen Landeswährung dabeihatte. Wie viel an Wechselspesen zu bezahlen war, wie ungünstig meist die Umrechnungskurse waren. Das alles ist seit 20 Jahren Geschichte! Am 1. Jänner 2002 wurde in damals zwölf EU-Mitgliedstaaten da neue Euro-Bargeld eingeführt! Heute bezahlen rund 340 Millionen Menschen in 19 europäischen Ländern mit dem Euro. Was bringt uns der Euro wirklich? Wenn wir mit dem Zug von Wien nach Salzburg fahren, dann denken wir nicht jeden Kilometer daran, welch unglaublich n Vorteil die Eisenbahn gegenüber dem Zufußgehen bedeutet – wir freuen uns einfach, dass wir nach zweieinhalb Stunden ankommen. Und genauso verhält es sich auch mit dem Euro: Wir kaufen damit ein, wir bezahlen im Kaffeehaus, wir nutzen das Euro-Bargeld täglich und machen uns nicht bei jeder Transaktion bewusst, welche Vorteile uns die einheitliche Währung in Europa Tag für Tag bringt. Aber dennoch sind alle Vorteile des Euro in jedem einzelnen Geldschein, in jeder Münze enthalten und gültig: ! Euro-Bargeld ist fälschungssicher ! Euro-Bargeld ist überall jederzeit verfügbar ! Mit dem Euro wird Reisen und Einkaufen in ande en Ländern einfacher ! Euro-Bargeld sichert Anonymität und und ist für jede und jeden verfügbar ! Euro-Banknoten sind nachhaltig ...die ARGE ALP heuer einen Klimaschutz-Schwerpunkt setzt und in den 10 Alpenregionen 5.000 Bäume für einen klimafitten Bergwald pflanzt? Wussten Sie, dass... 25. Juni, ab 12 Uhr mit Köstlichk iten und Unterhaltung aus 10 Alpenregionen der ARGE ALP www.argealp.org GEMEINSAM STÄRKER 10 Alpenregionen + gemeinsame Anliegen = ARGE ALP Klima. Zukunft. Lebensraum. Clima. Futuro. Habitat. Bezahlte Anzeige | Bildnachweis: shutterstock.com GRATIS ÖFFIS! Euregio-Mobilitätstag Alle Infos unter www.euregio.info/aktionstag Die Präsidentschaft wechselt jährlich zwischen den einzelnen Mitgliedsländern. 2022 – zum Jubiläumsjahr – hat Tirol den Vorsitz inne. Das Motto lautet „Klima.Zukunft.Lebensraum“ mit dem Fokus auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Mit einer Gesamtbevölkerung von rund 26 Millionen Menschen auf einer Fläche von 142.366 km2 gehört die ARGE ALP zu den größten Bündnissen in Europa. Das verbindende Glied der zehn Länder ist der Alpenraummit all seiner Schönheit, aber auch mit seinen Herausforderungen. Die zahlreichen Projekte und Initiativen spiegeln diese Vielfalt wider. So reichen sie von Jugend, Bildung oder Sport über Tradition bis hin zu Energie oder Klimawandel. Weitere Informationen unter www.argealp.org. ImJahr 1972 fand inMösern in Tirol auf Initiative von Landeshauptmann Eduard Wallnöfer die Gründungssitzung der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer statt. DerARGEALP gehören seitdem zehn Länder, Provinzen, Regionen und Kantone der Staaten Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz an. Am12. Oktober 1972wurde in Mösern die Arge Alp gegründet. ImBild die Gründungsväter (imBild von links): Landesamtsdirektor Alfred Edelmayer (Salzburg), Landesamtsdirektor Elma Grabherr (Vorarlberg), LHPieroBassetti (Lombardei),LHSilviusMagnago(Südtirol),LHGiusepCasaulta(Graubünden); LH EduardWall öfer (Tirol) undMin sterpräsident AlfonsGoppel (Bayern). FOTO: LAND TIROL ARGE ALP: Ein Bündnis von zehn Alpenländern

WIRTSCHAFT FREITAG, 17.6.2022| NR. 506 5 Gibt es das optimale Alter für einen Politiker? ImUS-Wahlkampf 1984 fragte einModerator Ronald Reagan ob er mit seinen 73 Jahren nicht zu alt für das Amt des USPräsidenten wäre. Dieser antwortete mit dem sensationellen Sager, dass er sich weigere, die Frage des Alters zum Wahlkampfthema zu machen und somit die „Jugend und Unerfahrenheit“ des Gegenkandidaten „für politische Zwecke auszunutzen.“ Darauf fehlten dem über 20 Jahre jüngeren Gegenkandidaten die Worte und wer dieses Match haushoch gewann ist ja bekannt. Mit Joe Biden (78) haben die USA den ältesten Präsidenten ihrer Geschichte. Ob er für Amerika bzw. dieWelt wirklich gut ist, kann man noch nicht endgültig beurteilen. Zumindest sitzen einige seiner Berater immer auf Nadeln, wenn er sich zum Krieg in Europa äußert und sich nicht an den vorgegebenen Text hält. Hier könnten falsche Worte fatale Folgen haben. Afrika, Asien und Lateinamerika setzen eher auf ältere Regierungschefs. Unser Bundespräsident, der sich wieder der Wahl stellt, ist auch 78 Jahre. Doch bei den Regierungschefs setzt Europa eher auf die jüngere Generation. Die großen Aushängeschilder der neuen Generation sind bzw. waren Sebastian Kurz und Emmanuel Macron. Inzwischen sind auch immer mehr junge Frauen zu Regierungschefinnen gewählt worden. Auch wenn Sebastian Kurz als Jahrhunderttalent galt, sein Aufstieg viele Türen für jüngere Menschen auf politische Posten oder Entscheidungsfunktionen öffnete, war es wohl auch eine gewisse Unerfahrenheit, die ihm das politische Genick gebrochen hat. Auch wenn es innerhalb der Gremien Diskussionen gibt, welches Alter für führende Politiker das beste wäre, lässt sich das sicher nicht so einfach beantworten. Auch ob Männer oder Frauen besser geeignet sind. Es kommt immer auf die Persönlichkeit an. Eines kann man aber sicher sagen, es braucht eine gesunde Mischung aus Jung und Alt, Frauen und Männer, um die richtigen Lösungen nach den Bedürfnissen der Menschen gestalten zu können. Es ist zu wünschen, dass sich auch in Zukunft noch Menschen finden, die so eine meist undankbare Aufgabe auf sich nehmen. AnVisionen festhalten Auszeichnung für Cornelia Plank und Tina Hötzendorfer Zwei Tirolerinnen zählen zu den besten Firmenchefinnen Österreichs. Cornelia Plank von der Myzelia Produktions- und Vertriebs GmbHund Tina Hötzendorfer von Rollin„Art Gmbh holten sich eineNominierung des Unternehmerinnen-Awards 2022. Bühne frei für die Unternehmerinnen des Jahres: Bereits zum achten Mal standen Österreichs beste Unternehmerinnen auf der Erfolgsbühne und wurden in Wien mit dem Unternehmerinnen-Award geehrt. Vergeben wurde der Preis in fünf verschiedenen Kategorien, die die Vielfalt der unternehmerischen Frauen demonstrieren: „Start-up & Gründung“, „Export“, „Besondere Unternehmerische Leistung“, „Innovation“ und „Social Entrepreneurship“ verliehen. Von Absamaus zumKompetenzführer Zwei Tiroler Unternehmerinnen haben es unter den mehr als 200 Einreichungen zu einer Nominierung geschafft: Cornelia Plan von der „Myzelia Produktions- und Vertriebs GmbH“ in Absam sowie Tina Hötzendorfer von „Rolling„Art“ in St. Johann. Plank versorgt ganz Österreich mit Biopilzen aus der eigenen Produktionsstätte. Ihr Ziel ist es das Pilzkompetenzzentrum Österreichs zu werden und den nachhaltigsten Pilz Europas zu kultivieren. Die Nominierung zum Unternehmerinnen-Award 2022 ist für sie eine besonders große Freude: „Es ist schön und wichtig, dass sichtbar gemacht wird, was Frauen mit Unternehmergeist, Mut und Selbstvertrauen erreichen können. Wir haben schließlich auch eine Vorbildfunktion auszuüben, und ich sehe es als meine Aufgabe, durch aktives Vorleben auch jungen Frauen Mut zu geben, an sich zu glauben und ihre Träume zu verwirklichen.“ Dank Kreativität neue Wege gehen Tina Hötzendorfer verkauft in ihrer eigenen Galerie „Rollin„Art“ Bilder und andere schöne Dinge. Seit einem Snowboardunfall ist sie von den Schultern abwärts gelähmt und musste „ihr Leben neu sortieren“. Für ihre Kreativität fand sie einen neuen Ausdruck: das Malen. Heute beschäftigt Hötzendorfer vier Mitarbeiter:innen und hat eine eigene Produktionsstätte für ihre Drucke von Tassen, Textilien und Weiteres angemietet. „Wir leben die Philosophie von Glück, Freude und Positivität auch in unserem Unternehmen und legen viel Wert auf ein familiäres Betriebsklima. Wir bieten unseren Mitarbeiter:innen flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten und viele Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und kreativen Entfaltung“, so die Jungunternehmerin und fügt an: „Wir achten, wo es uns möglich ist, auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Unsere Textilien beispielsweise beziehen wir von einem umfassend zertifizierten Hersteller, der nachhaltig und fair produziert und ausschließlich mit Bio-Baumwolle und recycelten Materialien arbeitet. Für mich ist diese Nominierung ein Zeichen dafür, dass man im Leben vieles erreichen kann, wenn man an seinen Visionen festhält und mit Mut und Ehrgeiz an Zielen arbeitet.“ Für Martina Entner, Landesvorsitzende von Frau in derWirtschaft Tirol, ist der Award richtungsweisend: „Die Wirtschaft wird immer weiblicher und es ist einfach wichtig, den Leistungen auch ein Gesicht zu geben. Im Jahr 2021 wurden mehr als die Hälfte aller Unternehmen von Frauen gegründet. Jedoch die wenigsten wissen, wie viele tolle Unternehmerinnen wir in unserem Land haben, umso wichtiger ist es, diese auch vor den Vorhang zu holen.“ Martha Schultz, BundesvorsitzendeFrau in der Wirtschaft, die Nominierten Tina Hötzendorferund CorneliaPlanksowieSusanneRaab, Bundesministerinfür Frauen, Familie, IntegrationundMedien imBundeskanzleramt(imBild von links). FOTO: © GUENTHER PEROUTKA Der TRIGOS ist Österreichs Auszeichnung für Corporate Social Responsibility (CSR). Bewertet wird die unternehmerische Verantwortung im Kerngeschäft und darüber hinaus liegt der Fokus auf der Innovationskraft,der Wirkung und der Zukunftsfähigkeit der jeweiligen Projekte. Im Rahmen eines Galaabends im Alpenresort Schwarz in Mieming wurden gestern die diesjährigen TRIGOS TirolSieger gekürt – nämlich der Tourismusverband Wilder Kaiser, die Gesellschaft für die Beratung zur mobilenSchlachtung mbH und die Stadtwerke Wörgl. Corporate Social Responsibility − kurz CSR – ist in vielen Tiroler Betrieben bereits gelebter Alltag. Um die Wichtigkeit von CSR hervorzuheben, hat die Tiroler Wirtschaftskammergemeinsammit dem Land Tirol heuer bereits zum 8. Mal den TRIGOS für die hervorragendsten Initiativen ausgelobt. TRIGOS2022: Verantwortung leben Finanzbildung: Kostenlose AK Workshops GLEICH ANMELDEN! Schuldenkarrieren beginnen oft schon im Jugendalter. Deshalb bietet die AK Tirol für Schüler:innen ab der 7. Schulstufe in der AK werkstatt kostenlose Workshops an. Schau aufs Geld Ziel dieses zweistündigen Workshops ist es u. a., den Umgang mit dem eigenen Geld zu trainieren, Schuldenfallen zu erkennen und einer Überschuldung von Jugendlichen vorzubeugen. Fit - Financial Training Der zweistündige Workshop soll Schüler:innen ab der 9. Schulstufe helfen, ihr Verständnis für Geldangelegenheiten zu verbessern und typische Muster von (Fehl-) Verhalten zu erkennen. Planspiel Wirtschaft Im fünfstündigen Planspiel werden Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge ermöglicht. Planspiel Nachhaltigkeit In diesen fünf Stunden wird das Zusammenspiel zwischen Wirtschafts- und Umweltsystemen und verschiedenen Facetten von „Nachhaltigkeit“ aufgezeigt. AK werkstatt im Überblick Von Workshops zu demokratischen Werten bis hin zu Vorbereitungen auf den Einstieg in die „Arbeitswelt & Berufswelt“: Ein breites Angebot erwartet junge Menschen in der AK werkstatt. Alle Infos dazu gibts in der Broschüre „AK werkstatt“, erhältlich unter 0800/22 55 22 − 1515 oder online zum Herunterladen auf www.ak-tirol.com © pogonici/stock.adobe.com Angebot für Jugendliche Tel. +43 59660 215, daniel.scheiber@bfi-tirol.at, www.omc.tirol Jetzt anmelden! OMC 2022 Online Marketing Conference Am 10. November 2022

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Wir wollen bodenständig undmodern agieren SPÖ-Obmann und Spitzenkandidat Georg Dornauer: Brauchen Lösungen für Tirol Georg Dornauer ist nach dem abgekündigten Rückzug von Landeshauptmann Günther Platter ohne Zweifel der größte Herausforderer der ÖVP Tirol. Der Sellrainer ist Politiker mit Leib und Seele, fest in der Lokalpolitik als Bürgermeister und landespolitisch nach turbulenten Jahren fix verankert. Der „Schorsch“ wie ihn Parteigenossen, aber auch Politfreunde anderer bezeichnen, kann ingroßeFußstapfenehemaliger SPÖ-Regierungsmitglieder wie Hans Tanzer, Hannes Gschwentner oder Ernst Fili treten. VON BERNHARD LIENSBERGER Der Parteivorstand (Parteitag?) der SPÖ Tirol hat Sie mit einem souveränen Ergebnis als Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl bestätigt. Wie viel Auftrieb gibt das? SPÖ Tirol-Obmann und Spitzenkandidat zur Landtagswahl Georg Dornauer: Das gibt mir persönlich viel Auftrieb. Ich habe mich wirklich sehr über dieses Zeichen der Geschlossenheit gefreut und nehme die Aufgabe, die mir meine Partei damit übertragen hat, in Demut, aber voller Motivation an. Ich bin bereit. Wir sind bereit. Bereit für Tirol. Mit welchem Programm wollen Sie die Wählerinnen undWähler für die SPÖ Tirol gewinnen? Dornauer: Wir werden eine bodenständige, aber moderne Alternative zur schwarz-grünen Politik des Stillstandes anbieten. Bei denKosten des täglichen Lebens, beim Wohnen oder auch beim Verkehr: Die Zahlen gehen überall steil nach oben. 10 Jahre Platter und Felipe haben das Leben der Tirolerinnen und Tiroler nicht leichter, sondern schwerer gemacht. Da braucht es eine Kurskorrektur. Sie sind Obmann der SPÖ Tirol. Wie würden sie ihren Führungsstil beschreiben? Dornauer: Ich darf seit 2019 Vorsitzender unserer Landespartei sein und habe in dieser Zeit bereits sehr viel gelernt. Heute lege ich sehr viel Wert auf einen gemeinsamen Auftritt als Team – in der Sache und als Führungspersönlichkeit bin ich aber nach wie vor sehr klar und bestimmt. Sie haben keinen Hehl daraus gemacht, dass die SPÖ wieder Regierungsverantwortung übernehmen will. Welche „Partnerschaft“ – wahrscheinlich mit der ÖVP Tirol – streben Sie an? Dornauer: Mein Ziel ist eine deutliche Stärkung der SPÖ durch die Wählerinnen und Wähler. Dann, und nur dann, werden wir eine Regierungsbeteiligung anstreben. In welcher Konstellation diese möglich ist, auch das entscheiden die Tirolerinnen und Tiroler mit ihrer Stimme. Was muss – Ihrer Meinung nach – in Tirol politisch schnellstens geändert werden? Dornauer: Wenn das eigene Dach über dem Kopf nicht mehr leistbar ist, dann wird das ganze Leben zu einem Problem. Soweit ist es in Tirol nach 10 Jahren Schwarz-Grün mittlerweile tatsächlich gekommen. Hier müssen wir schleunigst entgegenwirken. Es braucht endlich eine saftige Besteuerung von seit Jahren gewidmetem und brachliegendem Bauland in Tirol und wir müssen dem Ausverkauf des Landes umgehend Einhalt gebieten und den entsprechenden Investorenmodellen ein für alle Mal den Kampf ansagen. Außerdem braucht es in jeder Gemeinde ein Mindestmaß an leistbarem Wohnraum mit klaren Vergaberichtlinien und darüber hinaus entsprechende Vorbehaltsflächen für den sozialen Wohnbau. Und die Vertragsraumordnung ist auf Punkt und Beistrich UND verpflichtend in allen Tiroler Gemeinderäten anzuwenden, um leistbare Grundstückspreise langfristig sicherzustellen. Was stört Sie an der derzeitigen Landespolitik ammeisten? Dornauer: Die Ohnmacht dieser Landesregierung. Die Kosten des täglichen Lebens explodieren, aber ÖVP und Grüne schauen auf Bundes- und Landesebene nur zu. Die einfachsten politischen Projekte werden nicht umgesetzt. Unsere Vorschläge liegen seit Wochen auf dem Tisch: Wir wollen den automatischen Ausgleich der kalten Progression für die unteren Steuerstufen, wir wollen die Senkung der Einkommenssteuer um rund 1.000 Euro jährlich, wir wollen eine vorgezogene Pensionserhöhung gemäß der Teuerungsrate, wir wollen die vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel, wir wollen eine Preisobergrenze für Treibstoff, Strom und Gas durch den Wirtschaftsminister und wir fordern die sofortige Rücknahme dieser Richtwertmietenerhöhung. Punkt. Mit dieser Regierung alles nicht zu machen. Sie können es einfach nicht. Wenn Sie eine politische Prioritätenliste erstellen. Wie würde diese aussehen? Dornauer: Die Themen liegen auf der Hand, jede Tirolerin und jeder Tiroler weiß, welche Probleme angegangen werden müssen: Die Teuerung, das Wohnen, der Verkehr und für unsere Zukunftsfähigkeit im Land die notwendige Digitalisierung und Ökologisierung unseres Bundeslandes. Das soll aber Themen, die ich an dieser Stelle nicht nenne, nicht die Wertigkeit nehmen. Es gibt auch darüber hinaus noch einiges zu tun. Aus welchen politischen Fehlern haben Sie gelernt bzw. was hat Ihre Partei bei den letzten Urnengängen falsch gemacht? Dornauer: Viele blenden das geflissentlich aus, aber: Die letzten Landtagswahlen sind für uns sehr erfolgreich verlaufen, wir haben ein Plus von 3,5 Prozentpunkten erzielt und uns – trotz anderslautender Umfragen – wieder als klar zweitstärkste Kraft präsentiert. Auch die jüngsten Gemeinderatswahlen in Tirol waren ein Erfolg für die SPÖ – von Zams bis nach Lienz. Darauf können wir aufbauen und darauf werden wir aufbauen. Wohnen und Verkehr: Zwei politische Dauerthemen in Tirol – welche Lösung sehen Sie für realistisch? Dornauer: Zum Wohnen durfte ich bereits Stellung nehmen, beim Verkehr halten wir eisern an einer Grenze von 1 Million LKW jährlich am Brenner fest – analog zum Weißbuch der EU. Aktuell sind es ja leider über 2,5 Millionen und die Tendenz unter Platter und Felipe ist weiter steigend. Außerdem brauchen wir im Verkehrsbereich endlich eine flächendeckende LKW-Maut auf unseren Gemeindestraßen und eine generelle Verdichtung des Taktverkehrs. Vom Zug zum Bus, ins RegioTAX, aufs Rad und nachhause. Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel muss attraktiv sein – dafür braucht es zwingend eine lückenlose Vertaktung aller Angebote. Dazu gehört auch das ECar-Sharing, das ausgebaut werden soll. Die soziale Kluft wird – auch in Tirol – immer größer, eine Art Polarisierung bei diesen Themen entsteht. Welche Rolle hat hier die Sozialdemokratie, sprich Ihre Partei, einzunehmen? Dornauer: Wir brauchen heute mehr denn je eine Politik des Ausgleichs, des gesellschaftlichen Zusammenhalts, eine Politik, die das solidarische Prinzip ja geradezu in denMittelpunkt ihres Tuns und Handelns stellt. Und wir sind es unseren Bürgerinnen und Bürgern mehr als schuldig, nach diesen für alle Bereiche extrem fordernden Zeiten, nach der Pandemie, nach immer wieder neuen innenpolitischen Turbulenzen bis hin zu nahezu wöchentlichen Änderungen und Umbildungen in der österreichischen Bundesregierung, endlich das notwendige Gefühl einer unaufgeregten Politik zu geben, einer Politik der Stabilität, der Sicherheit und der Verlässlichkeit. Das kann nur die SPÖ. Bereit für die Landtagswahl: GeorgDornauer hat vomSPÖ-Parteitag eine breiteRückendeckungfür den nächstenUrnengangerhalten. FOTO: FRANZ PRESCHERN Dr. Georg Dornauer (*04.03.1983) ist Landesparteivorsitzender und Klubobmann der SPÖ Tirol. Er studierte Politikwissenschaftan der Uni Innsbruck, 2009 PromotionzumDr. phil. 2010 – Einzug in den Gemeinderat von Sellrain 2013 – Vizebürgermeister Sellrain 2014 – Bezirksvorsitzender SPÖ Innsbruck-Land 2016 – Bürgermeister von Sellrain 2016 – Vorsitzender des sozialdemokratischenGemeindevertreterInnenverbandesTirol 2018 – AbgeordneterzumTiroler Landtag 2019 – Pateivorsitzender SPÖ Tirol 2019 – KlubobmannSPÖ Tirol 2019 – MitgliedSPÖ-Bundesparteipräsidium Zur Person POLITIK FREITAG, 17.6.2022| NR. 506 7

Zukunftsfit mit unternehmerischem Spirit Unternehmerische Hochschule® in Innsbruck: Bis 26. Juni bewerben! Studienwahl mit Weitblick: Studierende der Unternehmerischen Hochschule® in Innsbruck profitieren vomeinzigartigenKonzept der Verbindung aus Wissenschaft & Wirtschaft, internationalen Lehrenden &Experten und einemweltweitenNetzwerk. Top-modernes, internationales Studienangebot: 29 Bachelor- und Masterstudien in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, echnologie und Life Sciences vermitteln topaktuelles Know-how und bereiten die Studierenden auf ihre Rolle als kompetente Fachkräfte, Consultants, Führungskräfte oder Unternehmer vor. Jetzt informieren: mci.edu/studienangebot MCI-Studierendesind am Arbeitsmarkt begehrt Durch die hohe Praxisnähe, Professionalität und Internationalität eröffnen sich MCI-Alumni hervorragende berufliche Perspektiven. Besonders beeindruckend: Das Gros der MCI Studierenden schließt das Studium in Sollstudienzeit ab und verfügt in aller Regel bereits vor Studienabschluss über mehrere Jobangebote. Nächste Karriereschritte Ambitionierte Persönlichkeiten aller Managementebenen können am MCI einen international anerkannten Master-Abschluss und damit ein akademisches Upgrade erhalten oder als erfahrene Führungskräfte mit gezielten Weiterbildungen neue Dynamik in ihre Karriere bringen. Jetzt informieren: mci.edu/weiterbildung Mentoring the motivated Mit seinem dynamischen Start-up Spirit begleitet das MCI Studierende, Alumni und Partner in ihrer Karriere und unternehmerischen Aktivitäten und fördert jene Kompetenzen, welche erfolgreiche Führungskräfte und Entrepreneure benötigen. Infos: mci.edu/entrepreneurship Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck Telefon +43 512 2070-0 info@mci.edu | www.mci.edu Mittlerweile zählt die Unternehmerische Hochschule® 15.000 Alumni, die am qualifizierten Arbeitsmarkt besonders gefragt sind. FOTO: © MCI/GEISLER Jetzt scannen und den entscheidenden Wissensvorsprung sichern! BACHELOR Betriebswirtschaft Online Bio- & Lebensmitteltechnologie Business&Management Digital Business& Software Engineering Management,Communication& IT Management& Recht Mechatronik, Innovation& Design Medizin-, Gesundheits-und Sporttechnologie Nonprofit-,Sozial- & Gesundheitsmanagement Smart Building Technologies SozialeArbeit Umwelt-, Verfahrens-& Energietechnik Unternehmensführung, Tourismus- & Freizeitwirtschaft Wirtschaft &Management Wirtschaftsingenieurwesen MASTER Biotechnology CorporateGovernance& Finance Entrepreneurship & Tourismus EuropeanHealth Economics& Management International Business& Law International Business&Management International Health& Social Management Lebensmitteltechnologie& Ernährung Management,Communication& IT Mechatronik& Smart Technologies Medical Technologies SozialeArbeit, Sozialpolitik& -management Umwelt-, Verfahrens-& Energietechnik Wirtschaftsingenieurwesen EXECUTIVEEDUCATION ExecutiveMBA Digital Business& Entrepreneurship MBA Digital Business& Tech Law LL.M. Digital Marketing & AnalyticsMSc Management& LeadershipMSc MSc | DBA DoubleDegree Program PhD Programin Management Studieren amMCI Tschurtschenthaler Turbinenbau: Der Turbinen- undMaschinenbau sind seit mehr als 40 Jahren unsere Stärken Paul Tschurtschenthaler, der Gründer der Firma, hat im Jahr 1978 den Grundstein für ein innovatives Unternehmen gelegt. Nach 10-jähriger Mitarbeit im Betrieb führen nun 3 der Kinder das Unternehmen weiter. Mithilfe modernster Technologien und hochqualifizierten Mitarbeitern werden für jeden Kunden ausgereifte, qualitativ hochwertige und dennoch preisgünstige individuelle Sonderkonstruktionen angeboten, egal ob im Turbinenbau oder im Maschinenbau. Seit der Gründung des Betriebes konnte die Produktpalette ständig erweitert werden. Die Tätigkeiten umfassen die Herstellung von Wasserkraftturbinen, vor allem Pelton und Francis mit zugehörigen Anlageteilen, sowie die Wartung, Instandhaltung und Reparatur. Das Angebot reicht von kleinen Kompaktturbinen zur Eigenversorgung (Almhütten, Bergbauernhöfe…) bis hin zu Turbinenanlagen mit 3 MWLeistung. Der Spezialmaschinenbau ist eine weitere Stärke des Betriebes. Für renommierte Großkunden werden aufgrund individueller Konstruktionen Sondermaschinen gebaut, welche weltweit exportiert werden. Die Kleinserienfertigung für Dritte unterschiedlichster Anwendungsbereiche stellen ein weiteres Standbein der Firma dar. Dank Flexibilität und rascher Abwicklung aufgrund kurzer Arbeitsschritte punktet das kleine Familienunternehmen mit schnellen Lieferzeiten und Qualität. Tschurtschenthaler Turbinenbau hat ihren Sitz in Sexten. FOTO: TSCHURTENTHALER TURBINENBAU BILDUNG FREITAG, 17.6.2022| NR. 506 8 „Raiffeisen Award for Students“ geht anMCI-Studierende Zur Unterstützung von Studierenden bei der Durchführung ihrer Auslandssemester verleiht die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG zum achten Mal den „Raiffeisen Award for Students“. Die gemeinsame Wertschätzung von internationalen Erfahrungen und globalen Netzwerken dient als Basis für die Verleihung des Awards. Raiffeisen sieht darin einen enormen Mehrwert für den Wirtschaftsstandort Tirol, aber auch für die persönliche Entwicklung der zukünftigen Führungskräfte. Die diesjährigen Awards gehen an: Florian Bigelmaier, Masterprogramm Management, Communication & IT Elena Preymann, Masterprogramm International Business & Law T U R B I N E N B A U Sonnwendweg 19 | I – 39030 Sexten (BZ) Tel.: +39 0474 710 502 | Fax: +39 0474 710 133 info@turbinenbau.it | www.turbinenbau.it Wasserkraft Energie aus der Natur

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